Zell am See / Europasportregion - Allgemeine Informationen über Zell am See.
Eingerahmt von den Hohen Tauern und den Felsmauern des Steinernen Meeres liegt Zell am See. Die am Ufer des Zeller Sees situierte Bezirkshauptstadt des Pinzgaus liegt auf einer Seehöhe von 758 Meter und hat ungefähr 8.000 Einwohner.
Um 740 gründeten Salzburger Mönche eine Siedlung „Celli du Bisoncio“ auf dem Schwemmkegel des Schmittenbaches. Seit 1357 sind die Marktrechte von Zell am See urkundlich nachweisbar.
1928 wurde Zell schließlich zur Stadt erhoben. Touristisch wurde das Gebiet von Zell am See durch den Bau der Eisenbahn 1875 erschlossen. Noch vor der Jahrhundertwende wurde die Pinzgauer Lokalbahn nach Krimml eröffnet, und 1928 folgte die Seilbahn auf die Schmittenhöhe, eine der ersten Anlagen im Land Salzburg. Das Zentrum der Stadt Zell bildet der dreieckige Stadtplatz. Hier findet man die Pfarrkirche St. Hippolyth. Bereits Mitte des 10. Jahrhunderts stand hier eine Kirche. Zwischen 1121 und 1125 wurde diese ottonische Kirche durch eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit einem Augustiner-Chorherren ersetzt. In der Kirche kann man Wandmalereien aus dem 14. bis 16. Jahrhundert bewundern.
Ebenfalls am Stadtplatz befindet sich der Vogt- oder Kastnerturm. Dieser nach drei Seiten freistehende, sechsgeschossige frühmittelalterliche Bau wurde wahrscheinlich schon im 13. Jahrhundert durch die Grafen von Falkenstein erbaut.
In der Brucker Bundesstraße befindet sich das Schloß Rosenberg. Es wurde 1577 durch die Brüder Karl und Hanns Rosenberger zu Rosenegg erbaut. Dieses Schloß ist ein schönes Dokument für den Reichtum der Gewerken im Salzburger Land. Heute ist es das Rathaus der Stadt Zell. Hier ist auch das Stadtmuseum untergebracht. Man kann hier Sammlungen aus dem Fischereiwesen, der Feuerwehr und der bäuerlichen Lebenswelt besichtigen. Das Museum ist während der Saison täglich außer Sonntag, sonst Montag, Mittwoch und Samstag von 16 bis 18 Uhr geöffnet.





