Nationalpark - Allgemeine Informationen über die Gemeinde Wald.

n der Nationalparkgemeinde Wald entspringt - unterhalb des 2.466 Meter hohen Salzachgeiers - der Hauptfluß des Landes, die Salzach.

Die Gemeinde Wald hat von allen Gemeinden den geringsten Anteil am Nationalpark, nur ca. 39 ha. Diese liegen nördlich des Rabenkopfes.

Wie Krimml ist Wald wahrscheinlich uraltes Siedlungsgebiet. Funde am Falkenstein zeigen eine 3.000 Jahre alte Geschichte an.

In den Urkunden findet sich Wald jedoch erst im Jahr 1180. Doch gab es im Mittelalter hier schon früher einen Wehrturm.

In karolingisch-ottonischer Zeit stand auf dem Schlaßberg eine Befestigung (ca. 800 bis 1.000 n. Chr.). Während des Mittelalters war die Gemeinde Wald mehrmals im Besitz verschiedener bayrischer Klöster.

Der Saumhandel spielte in dieser Zeit eine große Rolle, da sich hier die Wege gabelten. Der eine führte nach Ronach-Gerlos und der andere über den Krimmler Tauern. Bedingt durch diesen Platz diente bereits ab 1430 dem Durchgangsverkehr hier eine Taverene als Raststätte und Herberge.

Um 1630, also im 30jährigen Krieg, wurde der Weg zu einem befahrbaren Karrenweg ausgebaut. Die folgende Zunahme des Warenverkehrs auf dieser Strecke veranlaßte die Landesbehörde einen Weinschreiber nach Wald zu schicken, um Einfuhrzölle auf den Wein einzuheben.

Den Dorfkern der Gemeinde Wald bildet die Pfarrkirche St. Nikolaus. Erstmals erwähnt wurde eine Kirche in Wald schon 1395. Der gotische Saalbau mit dem 42 Meter hohen Nordturm stammt hauptsächlich aus dem 15. Jahrhundert. Später wurde bedingt durch Naturkatastrophen mehrfach Renovierungen und Barockisierungen vorgenommen.

Weiters sind neben der Kirche noch der Pfarrhof aus dem 1674 und das Walderwirtshaus (über 500 Jahre alt) interessante architektonische Zeugnisse vergangener Zeiten.

Auskünfte des Fremdenverkehrsverbandes:
A-5742 WALD 884 m
06565/ 82430 - Fax 82435

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