Nationanalpark - Allgemeine Informationen über Uttendorf.

Am Ausgang des Stubachtals liegt Uttendorf. Wegen seiner günstigen Lage auf einem Schwemmkegel ist dieser Ort bereits seit der Bronzezeit ein Siedlungsplatz. 500 Urnengräber aus der Hallstattzeit dokumentieren die lange Geschichte dieses Ortes.

Im Mittelalter war Uttendorf, wie viele andere Gemeinden, ein Ausgangsort für die Alpenüberquerung durch Säumer. Schon im Jahr 1500 war eine Straße durch das Stubachtal von Venedig nach Salzburg geplant, es blieb jedoch nur beim Fußweg.

Das Ortszentrum von Uttendorf wird beherrscht vom Turm der spätgotischen Kirche des Heiligen Ruperts, des Salzburger Landespatrons. Erbaut wurde diese Kirche im Jahr 1470 und 1770 umfassend renoviert. Aus der Spätgotik stammt die besonders schöne Statue der Heiligen Margaretha mit dem Drachen. Ansonsten ist die Kirche innen neugotisch ausgestaltet. Sehenswert ist noch der vom Kitzbühler Meister Benedikt Faistenberger stammende Hochaltar. Eine Rarität ist die Bronzeglocke aus dem 14. Jahrhundert.

Die schönen und großen Bauernhöfe der Gemeinde zeigen etwas vom Reichtum und dem Selbstverständnis der Bauern in der Gemeinde Uttendorf.

Das größte Bauerngut Wiedrechtshausen besteht bereits seit 1333 und zeigt als Besonderheit eine auf Holz gemalte Sonnenuhr von 1530. Neben der Sonnenzeit von Uttendorf zeigt diese Uhr die Zeit von Madrid, Paris, London, Wien, Konstantinopel und Jerusalem.

Bereits seit dem Mittelalter war Uttendorf ein Holzlieferant für die Saline in Hallein. Durch diese übermäßige und lange Nutzung ist fast nur mehr lückriger Sekundärwald vorhanden. Der einzige Wald im Urzustand ist der Wiegenwald, ein Sonderschutzgebiet im Nationalparks.

Auskünfte des Fremdenverkehrsverbandes:
A-5723 UTTENDORF 807 m
06563/ 8279 - Fax 8585

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