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Nationalpark - Allgemeine Informationen über Mittersill

Die Stadtgemeinde Mittersill ist der zentrale Ort im Oberpinzgau. Sie verdankt ihre Bedeutung der günstigen verkehrsgeographischen Lage, sowohl in Nord-Süd als auch in Ost-West-Richtung.

Bereits um 1100 wurde die Gegend des Oberpinzgaus vom Herzog von Bayern einem Lehnsmann übergeben. Dieser nannte sich 1180 dann nach seiner Stammburg "von Mittersill" .

Schon 1348 wurde Mittersill als Markt erwähnt und war von da an ein wichtiger Umschlagplatz für den Saumhandel. Man errichtete drei Hospize für die Reisenden.

Seit 1180 war die Burg Mittersill Sitz der Territorialherren. Im 15. Jahrhundert wurde sie Sitz des Pflegschaftsgerichts und während der Bauernkriege 1526 von den Bauern gebrandschatzt.

An der Bauweise der Mittersiller Häuser sieht man auch heute noch die große Abhängigkeit von der Natur. Schon immer waren Hochwasser und Murenabgänge eine Bedrohung dieser Ansiedlung.

Im Ortsteil Felben findet sich ein Kunstjuwel des Oberpinzgaus: die Kirche des Heiligen Nikolaus. Ihre Bauelemente sind spätgotisch, datiert wird sie auf das Jahr 1522. Der frühbarocke Altar wird von gotischen Statuen geschmückt.

Der bekannte Felberturm wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts erbaut und war lange Zeit Sitz der Herren von Felben. Später wurde er nur mehr als Getreidespeicher verwendet und heute beherbergt er ein Heimatmuseum.

Ein sehr schönes und lohnendes Ausflugsziel im Felbertal ist die Schößwendklamm. Im Talschluss liegt der durch einen Bergsturz aufgestaute Hintersee.

Dieser Bergsturz wurde im Jahr 1495 durch ein Erdbeben ausgelöst, das überall im Gebiet der Hohen Tauern schwere Schäden angerichtet hat.

Auskünfte des Fremdenverkehrsverbandes:
A-5730 MITTERSILL 790 m, Tel: 06562/4292