Nationalpark - Allgemeine Informationen über Hollersbach.
Der Name der Nationalparkgemeinde Hollersbach kommt wahrscheinlich von den Hollundersträuchern am Taleingang.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Hollersbach im Jahr 1160, als ein Gut an das Stift St. Peter in Salzburg vermacht wird. Wie in den anderen Gemeinden der Hohen Tauern gab es auch hier Bergbau. Doch der Bergbau von Hollersbach war nicht so bedeutend wie in anderen Gebieten der Hohen Tauern.
Die Hollersbacher Kirche St. Veit mit ihrem Netzrippengewölbe aus Tuffsteinrippen wurde bereits im Jahr 1348 erwähnt. Diese architektonische Besonderheit fiel leider der Renovierung von 1892 zum Opfer. Der Hochaltar dieser Kirche entstand um das Jahr 1760. Von der barocken Einrichtung der Kirche sind noch der Tabernakel und einige Statuen erhalten, die sich heute im Heimatmuseum befinden. Als schönes Beispiel für die bäuerliche Bauweise in diesem Gebiet dient das "Klausnerhaus" aus dem 14. Jahrhundert. Mit seinem Tonnengewölbe im Erdgeschoß und dem Holzschindeldach ist es ein Musterobjekt für einen Bauernhof dieser Region. Von Hollersbach aus ist eine Wanderung zum Kratzenbergsee, dem größten Bergsee der Hohen Tauern, möglich.
Eine Besonderheit erwuchs der Gemeinde Hollersbach aus ihrer Partnerschaft mit der französischen Gemeinde La Gacilly in der Bretagne. Die dort beheimatete Firma Yves Roches regte den Anbau eines "Kräuterfeldes" in Hollersbach an.
Auskünfte des Fremdenverkehrsverbandes:
A-5731 HOLLERSBACH 806 m





