Stift St. Peter - Die Maximuslegende
In die Wand des Mönchsbergs sind die Getrauden- und die Maximuskapelle hineingebaut.
Die Maximuskapelle ist nach dem Märtyrer Maximus benannt. Eine uralte Legende erzählt, daß hier die ersten Christen bereits zu römischer Zeit ihre Versammlungsstätte hatten. In dieser unruhigen Zeit plünderten immer wieder wilde Reiterstämme die Donauprovinzen. Und so sandte einst der Heilige Severin von der Donau aus einen Boten nach Salzburg um seine Glaubensbrüder zu warnen. Diese jedoch zögerten, Salzburg zu verlassen und waren so dem in der nächsten Nacht folgenden Überfall der Heruler schutzlos ausgesetzt. 55 Christen wurden auf dem Gebiet des heutigen Petersfriedhofs erschlagen. Ihr Priester Maximus wurde an einem Baum, der an der Stelle der heutigen Gertraudenkapelle; stand, erhängt.
Diese Legende ist zwar historisch stark anzuzweifeln, unbestritten ist hingegen, daß die beiden Kapellräume in der Mönchsbergwand über 1200 Jahre alt sind.





