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Informationen über das Stift St. Peter in Salzburg

Andrew Bossi, Wikimedia, CC BY-SA 2.5

Der Bezirk St. Peter ist der älteste Teil Salzburgs. Der Hauptzugang liegt gegenüber dem Südportal der Franziskanerkirche. Zutritt erhält man auch über den Toscaninihof seitlich des Festspielhauses und über den Kapitelplatz.

Die Stiftskirche St. Peter ist eine barockisierte hochromansiche Querschiffbasilika und verfügt über einen Westturm und barocke Kuppeln.

Auf dem Platz der heutigen Stiftskirche dürfte bereits knapp nach dem Tod Ruperts eine Kirche gebaut worden sein. Von diesem ursprünglichen Bau blieb nur das Untergeschoß des Westturmes erhalten.

Nach dem Stadtbrand von 1127 kam es unter Abt Balderich um 1130 zum Bau der hochromanischen Basilika.

Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Stiftskirche barockisiert. Ihre bestehende Ausstattung erhielt sie unter Abt Beda Seeauer.

Auf engem Raum findet man spätromanische Strukturen neben Rokoko-Elementen. Die Stiftskirche St. Peter ist ein weiteres Beispiel der vielen Salzburger Kirchen, in denen Elemente verschiedener Epochen miteinander verbunden sind.

Auf der Rückseite des Rupert-Altars im Hauptschiff liegt das sogenannte Felsengrab, in dem der Heilige Rupert begraben gewesen sein soll. Gebeine des Heiligen werden im Reliquienschrein des Altars im Mittelschiff aufbewahrt. Ein Großteil der Reliquien des Heiligen Rupert sind aber im Dom unter dem Hochaltar beigesetzt.

Eine weitere Grablege beherbergt das rechte Querschiff der Stiftskirche. Dort befinden sich das aus rotem Adneter Marmor gehauene Grab und Denkmal des Heiligen Vitalis.

Der Hochaltar aus Marmor ist reich verziert und trägt ein Altarbild von Martin Johann Schmidt. Es stellt die "Fürbitte der Heiligen Petrus und Benedikt vor der Jungfrau Maria" dar.

Phillip Hinterseer gestaltete 1768 das Rokokogitter nach der Turmhalle. Die zarten Stuckverzierungen stammen von Benedikt Zöpf. Franz Xaver König schuf die Freskierung und die oberste Bildreihe der beiden Langhaushochwände. Das spätromanische Stufenportal, entstanden 1230, ist aus weißem und rotem Marmor gehauen.

Vom Haupthof gelangt man über einen Durchgang gegenüber des Kirchenportals in einen weiteren Hof.

An Fassaden der umliegenden Gebäude sind zwei schöne Fresken Anton Faistauers zu bewundern.

In der Eingangshalle des sich dort befindenden Kollegs hängt ein ausdrucksstarkes Kruzifix mit überlebensgroßem Herrgott, der in zusammengekauerter Gestalt die Höhe des Raumes ausfüllt.

Lageplan und Routenplaner zum Stift St. Peter:

Stift St. Peter
St. Peter Bezirk
5010 Salzburg

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