Die St. Sebastianskirche

Die Hausnummer 41 der Linzergasse ist die St. Sebastianskirche sowie der anschließende Sebastiansfriedhof mit dem Mausoleum Wolf Dietrichs.

Das benachbarte Bruderhaus und der Bruderhof in der Linzergasse dienten ab dem 15. Jahrhundert als Spital und Heim für alte Leute. 1512 entstand daneben eine Kirche, die Sebastianskirche. Älter als die Kirche ist der Friedhof, er war für die Armen, die Aussätzigen und die Pesttoten angelegt worden.

Nach der Auflassung des Domfriedhofs ließ Erzbischof Wolf Dietrich eine neue Kirche bauen und den Friedhof neu anlegen. Kassian Singer errichtete von 1749-1753 die St. Sebastianskirche, einen spätbarocken Saalbau mit Zwiebelhaube auf dem Turm.

Das Portal an der Friedhofseite ist rundbogig, die Türflügel sind mit Rokoko- Schnitzereien verziert.

Durch ein Feuer 1818 wurde die Innenausstattung fast zur Gänze vernichtet. Zum Opfer fielen ihm unter anderem das Hochaltarbild und die Deckenfresken Paul Trogers.

Neben dem Hochaltar mit Marmoraufbau gibt es noch drei weitere Seitenaltäre in der Kirche.

Auf der der Linzergasse zugewandten Fassade ist ein Relief des Heiligen Sebastian eingemauert . Es wurde 1614 bis 1620 von Konrad Asper geschaffen und schmückte bis 1894 das Linzertor und später die St. Blasiuskirche.

Im Durchgang zum Friedhof liegt das Grab des Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus, der 1541 verstarb.

Die Gräber des Vaters und der Gattin Wolfgang Amadeus Mozarts, Leopold Mozart und Constanze v. Weber, befinden sich ebenfalls auf dem Friedhof der Sebastianskirche.

Öffnungszeiten:
Tgl. 9:00 Uhr - 16:00 Uhr (Sommer bis 18:30 Uhr)

Lageplan und Routenplaner zur St. Sebastianskirche:

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