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Maria Plain - Wallfahrtsweg

Dieser traditionelle Wallfahrtsweg, der nur mehr im letzten Stück im ursprünglichen Verlauf erhalten ist, beginnt im Zentrum Bergheims (Elisabethstraße 1). Anfänglich säumten 15 Bildstöcke mit barocken Bildern, die die Rosenkranzgeheimnisse darstellten, den Weg.

Am Südhang des Plainbergs bildet die Treppe über den Kalvarienberg den letzten Teil der Wallfahrt. Die schlangenförmig gewundene Stiege säumen vier Kapellen mit Figurengruppen der Leidensgeschichte Jesu (entstanden zwischen 1686 und 1692). Den Abschluss bildet eine Kreuzigungsgruppe (1685).

Neben der Ursprungs-Kapelle sind noch zwei weitere Kapellen in der Nähe der Wallfahrtskirche zu besichtigen.

Die "Heilig-Grab"-Kapelle wurde 1692 erbaut. Der fensterlose Innenraum beherbergt eine Nachbildung des Heiligen Grabes in Jerusalem. Diese Kapelle hat ein flaches Satteldach.

In der Schmerzenskapelle, errichtet zwischen 1724 und 1734, ist eine "Pietá" (Darstellung Marias mit dem Leichnam Jesu auf dem Schoß) von Franz Schwanthaler zu besichtigen.