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Schloss Mirabell - Die Schlosskapelle

Die Schlosskapelle des Schloss Mirabell befindet sich im südlichen Teil des Osttraktes und wurde 1606 von Wolf Dietrich von Raitenau errichtet.

Unter Erzbischof Franz Anton Fürst Harrach wurde das Schloss umgebaut, dabei errichtete man auch die heutige Schlosskapelle nach den plänen von Lukas von Hildebrandt. Das Deckengemälde stammte von Bartolomeo Almonte.

Die Kapelle ist dem Heiligen Nepomuk geweiht. Die Weihe fand 1726 statt.

Nach dem Brand 1818 wurde die Schlosskapelle teilweise zerstört und in der Folge umgebaut. Der vierjochige Saal mit Rundapsis wurde durch kannelierte Pilaster gegliedert. Gebälk und Tonnengewölbe sind von dieser Zeit an mit Stichkappen und Gurten versehen. 1837 wurde sie neu eingeweiht.

Die Grisaillemalerei in der Kapelle entstand um 1830, der Altar (1722) wurde der Apsisrundung eingefügt. Seitlich des Altars sind barocke Statuen der Heiligen Augustinus, Rupert, Virgil und Martin aufgestellt.

Seit 1938 sind in der kleinen Kirche die Altkatholiken beheimatet.