Informationen über das Schloss Mirabell.
Das barocke Gartenschloß wurde ursprünglich als Schloß "Altenau" von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau im Jahr 1606 für seine Lebensgefährtin, die Bürgerstochter Salome Alt errichtet.
Unter seinem Nachfolger Markus Sittikus wurde es in Mirabell umbenannt. Fürsterzbischof Franz Anton Harrach ließ das Anwesen 1710 bzw. 1721 bis 1727 nach Plänen von Johann Lukas von Hildebrandt vollständig umbauen und erweitern.
Der Stadtbrand von 1818 beschädigte das Schloß schwer, es wurde aber nach dem Plan von Peter Nobile in den folgenden Jahren wiederhergestellt. Der mächtige Turm in der Mitte des Osttraktes wurde dabei vollständig abgerissen, die Fassaden klassizistisch umgestaltet.
1824 wurde die zum Schloß gehörende Mirabellschwemme abgetragen (Pegasus Einhörner und Löwen stehen heute im Garten).
Das Schloß ist seit 1866 im Besitz der Stadt Salzburg, und bildet seit 1947 den Amtssitz der Stadtverwaltung, des Gemeinderats und des Bürgermeisters.
Die Anlage mit vier dreigeschossigen Trakten ist im wesentlichen durch den Umbau durch Lukas von Hildebrandt geprägt. Das heutige Aussehen erhielt der blockartige Bau aber erst nach dem Brand 1818.
Die Fassade zum Mirabellplatz ist in der Mitte durch einen flachen dreiachsigen Mittelresalit mit Riesenpilasterordnung in den oberen Geschossen und durch die triumphbogenartige Portalgruppe mit Säulen (Altan) geprägt.
Im Innenhof ist die Fassade des Westtrakts am Reichsten ausgeführt:
Drei Mittelachsen mit Riesenpilasterordnung, rustiziertes Erdgeschoß, reiche Stuckverziehrung der Fenster und das sich in hohen Rundbogenarkaden öffnende Vestibül mit einem Rotmarmorportal (eingezogener Rundbogenabschluß mit Kriegerbüsten und zwei Nischen mit Statuen).
Öffnungszeiten:
Marmorsaal (Trauungssaal)
Mo, Mi, Do: ca. 8-16 Uhr
Di u. Fr: 13-16 Uhr
Di, Fr, Sa: 8-13 Uhr Trauungen (keine Besichtigung)
Sa nachmittags u. So geschlossen!
Eintritt frei!
Keine Besichtigungsmöglichkeit bei Sonderveranstaltungen!
Barockstiege - EngelsstiegeTäglich ca. 8-18 Uhr
In allen anderen Räumlichkeiten ist die Stadtverwaltung untergebracht, es ist daher keine Besichtigung möglich. Johanneskapelle Tel. 0662 / 885754.





