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Schloss Hellbrunn - Der Tiergarten

Der Tiergarten Hellbrunn, auch Zoo Salzburg genannt, liegt im Süden Salzburgs nahe dem Schloss Hellbrunn. Die Tiere, die dort gehalten werden stammen aus  Europa, Asien, Afrika und Amerika; insgesamt sind es über 500 Tiere aus 140 Tierarten, die auf dem 14 Hektar großen Gelände leben.
Die Geschichte dieses Zoos geht bereits ins Jahr 1424 zurück, als ein Erzbischöflicher Wildpark mit Weihern und Vogelherden gebaut wurde.

Unter der Herrschaft von Markus Sittikus wurde dann auch ein richtiger Tierpark fertiggestellt, der zum Beispiel Rotwild, verschiedene Vögel, Schildkröten und Wölfe beherbergte. Doch um 1800 befanden sich dann nur mehr sehr wenige Tiere hier in Salzburg, da die seltenen Exemplare alle nach Wien geschickt wurden.

In der heutigen Form konnte der Zoo 1961 eröffnet werden. Es wurde ein Wildparkprojekt für Wisente und Wildpferde, sowie eine Gänsegeierkolonie gegründet.

Als 1990 Rainer Revers Zoodirektor wurde, begann die Einteilung der Tiere in geografische Gehegezonen, und zwar Afrika, Südamerika und Eurasien.

Es gibt auch ein Freigehege, in dem vor allem Alpen-Tiere, wie Steinwild oder Gemsen zu sehen sind. Durch Felsenkulissen wird eine natürliche Umgebung vermittelt.

Seit 2005 ist Sabine Grebner Geschäftsführerin des Zoos.