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Schloss Hellbrunn - Das Hauptgebäude

Das Hauptgebäude wurde 1613 - 1615 errichtet. Dem rechteckigen Bau wurden an den Seiten zwei vorgeschobene Eckpavillons angefügt. Die drei Geschosse (Sockel mit zwei Obergeschossen) sind durch flache Sohlbank- und Kordongesimse getrennt.

Hofseitig bildet das Portal mit einer zweiarmigen Freitreppe das Zentrum der Fassade. Unter dieser Treppe befindet sich eine Brunnengrotte mit einem Relief des Bacchus (Dionysos) von Santino Solari. An der Gartenfassade befindet sich ein Grottenportal.

Im ersten Obergeschoß des Schlosses befinden sich die sehenswerten Fürstenzimmer, deren prachtvollster Raum der Festsaal ist: Arsenio Mascagni malte um 1615 die Wände und die Gewölbe des Saals vollständig aus.

Durch Scheinarchitektur und illusionistische Malerei kommen die Besucher sich vor, als würden sie in einer Säulenhalle stehen. Das passiert, weil man an den Wänden Straßenszenen und goldene Standbilder der zwölf römischen Cesaren (Julius Cäsar bis Domitian) sieht, die sehr plastisch wirken.

Neben dem Festsaal ist das achteckige Musikzimmer (auch Oktogon genannt) mit illusionistischen Architekturmalereien von Arsenio Mascagni versehen.