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Die Geschichte des Schlosses Hellbrunn

Vom Nonntal aus führt die Hellbrunner Allee über eine Strecke von ungefähr 5 km zu Schloß und Park Hellbrunn im Süden Salzburgs.

Fürsterzbischof Markus Sittikus ließ die Anlage zwischen 1613 und 1615 von Santino Solari als Lustschloß errichten.

Sie gilt als älteste "villa suburbana" italienischer Prägung nördlich der Alpen.

Die Parkanlage wurde erst 1619 fertiggestellt. Bei einem Brand wurden die Hofgebäude stark beschädigt und erst 1660 wiederhergestellt.

Das Gartenparterre wurde um 1730 nach Plänen Felix Anton Danreiters umgestaltet, und im Norden Ende des 18. Jahrhunderts ein englischer Garten angelegt.

Nach der Säkularisierung des Fürsterzbistums ab 1816 im Besitz der Familie Habsburg wurde das Anwesen 1922 von der Stadt erworben.

Heute dient es als Tourismusobjekt und als Rahmen für kulturelle Veranstaltungen.

Die Anlage umfaßt neben dem Schloss und seinen Nebengebäuden auch den berühmten Lustgarten mit den Wasserspielen, den erwähnten englischen Garten, das Monatsschlösschen.