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Salzburgs Mauern - Die Mönchsberg Wehranlagen

Wehranlagen gab es am Mönchsberg bereits im 13. Jahrhundert. An der schmalsten Stelle des Berges stand eine Wehrmauer mit Zinnenbekrönung, die 1487 von Bürgern der Stadt verstärkt und erhöht wurde. So kam sie zu dem Namen "Bürgerwehr". Sie befindet sich über dem Gstättentor/Schleiferbogen, der ehemaligen Stadtbegrenzung. Der Zwinger mit steiler Tordurchfahrt, der sich dort befindet, wurde 1630/40 errichtet.

Unter Paris Lodron wurde der Mönchsberg weitreichend mit Wehranlagen, wie zum Beispiel der Müllner Schanze, versehen. Vom Festungsberg zum Mönchsberg wandernd, passiert man das Schartentor mit dem Vorwerk, der sogenannten "Katze".

Die Wehranlage aus Konglomeratquadern wurde 1635 errichtet, um den bisherigen Stadtzugang zu schließen.

1863 wurde durch einen Tordurchbruch der Weg wieder geöffnet. Vorbei am Bürgermeisterloch, das erst 1870 aus der Mauer herausgebrochen wurde, gelangt man zur Richterhöhe. Diese vorspringende Bergkuppe trägt diesen Namen nicht - wie häufig erzählt - weil sie als ehemalige Hinrichtungsstätte gedient haben soll, sondern nach dem Alpinisten und Geographen Prof. Eduard Richter (1847 - 1905), dem hier ein Denkmal gesetzt werden sollte.

Die zwei Pulvertürme beim Mönchsberg stammen aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Sie werden heute als Vereinsstätten genützt. Die Richterhöhe gewährt eine wunderschönen Aussicht auf das Salzburger Becken und das umliegende Hochgebirge.

Massive Befestigungsanlagen erhielt auch die Nordseite des Berges. Die Monikapforte oberhalb der Müllner Pfarrkirche, mit Zugbrücke und Zwinger, und die Augustinerpforte bildeten den Hauptteil.

Lageplan und Routenplaner zum Mönchsberg:

Der Mönchsberg

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