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Fürsterzbischöfliche Residenz - Der Toskanatrakt

Anstelle des alten Baus von Fürsterzbischof Markus Sittikus entstand unter Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo der heutige Toskanatrakt. Er befindet sich im nordöstlichen Teil des Gebäudes.

Die Fassaden sind mit Sohlbank- und Kordongesimsbändern sowie Fensterfaschen mit Ohren, die aus dem 18. Jahrhundert stammen, verziert.

Der Nordflügel dagegen enthält vermauerte Arkaden auf ionischen Säulen aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts, die sich über zwei Geschosse erstrecken. In der südöstlichsten Ecke ist noch von der ersten Bauphase der Residenz eine Wendeltreppe mit Stuckverzierung (um 1600) erhalten.

Im 1. Obergeschoss ist vor allem der sogenannte Steinsaal mit Stuckaturen aus dem 18. sowie dem 19. Jahrhundert erwähnenswert.

Das 2. Obergeschoss enthält die sogenannten Toskana-Appartements, die statt des früheren Kaisersaals errichtet wurden. Deren Decken und Wandteile wurden 1862 stukkiert.

Heute wird der Toskanatrakt teilweise von der Juristischen Fakultät der Universität Salzburg genutzt.