Neugebäude - Fürsterzbischöfliche Residenz - Burgen und Schlösser - Sehenswürdigkeiten - Salzburg-Rundgang

Fürsterzbischöfliche Residenz - Das Neugebäude

Gegenüber dem Haupteingang der fürsterzbischöflichen Residenz am Residenzplatz liegt das Neugebäude.

Die ursprüngliche Funktion des Baus war die eines Palastes, den Erzbischof Wolf Dietrich 1588 für sich und seine Gäste errichten ließ.

Während des Umbaus des mittelalterlichen Bischofshofs diente das Neugebäude als Residenz.

Der für die Salzburger Architektur charakteristische Bau - monumentaler kubischer Block mit schlichter Wandfassade, Attikageschoß, glatte umlaufende Sohlbank- und Kordongesimse - wurde in der Geschichte Salzburgs mehrmals umgebaut.

So ließ der Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg den Residenzplatzflügel um die ehemalige Hofbibliothek verlängern (um 1670/80).

Der der Westfassade des Neugebäudes vorgelagerte Turm geht in seiner Anlage bis auf Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau zurück. Beim Einbau des berühmten Glockenspiels (1701) wurde dieser Turm um den achtseitigen Aufbau und die Haube erweitert.

Die unter Erzbischof Wolf Dietrich errichteten Prunkräume (ehemals Wohnräume) im 2. Geschoß enthalten Stuckdekor (1600 - 1603) von Elia Castello sowie Reliefs und werden heute als Ausstellungsräume genutzt.

Die Neue Residenz beherbergt heute das Salzburg Museum (SMCA).