Geschichte - Fürsterzbischöfliche Residenz - Burgen und Schlösser - Sehenswürdigkeiten - Salzburg-Rundgang
 

Gryffindor, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Konferenz-Saal der Salzburger Residenz

Geschichte der Fürsterzbischöflichen Residenz

Gryffindor, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Die ehemalige fürsterzbischöfliche Residenz ist neben dem Dom wohl das markanteste Bauwerk der Salzburger Altstadt. An dieser Stelle stand seit circa 1120 ein Bischofshof. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden das Gebäude mehrmals umgebaut. Die wichtigsten Umbauten und die heute bestehende Anlage geht auf Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau zurück, der den Neubau der Residenz um 1600 beginnen ließ. Unter ihm entstanden der Trakt am Residenz- und Domplatz mit dem Carabinierisaal, der Verbindungsbau zur Franziskanerkirche mit den westlichen Arkaden, welche die Franziskanergasse überspannen, sowie die sogenannte "Dietrichsruh". Die Dietrichsruh ist einer der innenhöfe in der Residenz, der einen aufwändigen Renaissancegarten enthielt.

Die Trakte gegen den Alten Markt und die Churfürstenstraße (Toskanatrakt) und der Residenzplatztrakt wurden unter Erzbischof Markus Sittikus begonnen.

Aber erst der Nachfolger von Markus Sittikus, Paris Lodron, konnte diesen Teil fertigstellen lassen.

Unter Fürsterzbischof Guidobald Graf Thun (1654 - 1668) wurde der Haupttrakt um ein Stockwerk erhöht, um die Residenz optisch an den Dom anzugleichen. Um 1710 ließ Fürsterzbischof Franz Anton Harrach die Fassade des Hauptbaus nach Entwurf von Johann Lucas von Hildebrandt erneuern.

Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo plante den frühklassizistischen Neubau der westlichen Trakte. Er konnte zu seiner Lebenszeit aber nur den Um- und Neubau des Toskanatrakts verwirklichen, da die Schleifung der Franziskanerkirche und der Sietrichsruh aus finanziellen Gründen unmöglich war.

Bis zur Säkularisierung des geistlichen Fürstentums diente die Residenz meist als Sitz der Fürsterzbischöfe von Salzburg. Im 19. Jahrhundert war die Residenz dann zeitweise Wohnsitz von Mitgliedern des Kaiserhauses und der Linie Habsburg-Toskana.

Heute enthält sie unter anderem die Gemäldesammlung "Residenzgalerie" und wird von der Universität Salzburg genutzt.

Öffnungszeiten 2012:
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr
Geschlossen am 19.3.-14.4 und 3.8-26.8.

Wenn das Gebäude für Veranstaltungen genutzt wird, gibt es keine Besichtigungsmöglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit eines Audio-Guide-Rundgangs, Führungen gibt es nur auf Vereinbarung.

Anfahrtsplan und Routenplaner zur Fürsterzbischöflichen Residenz:

Fürsterzbischöfliche Residenz
Residenzplatz 1
5026 Salzburg

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