Geschichte der Fürsterzbischöfliche Residenz.
Die ehemalige fürsterzbischöfliche Residenz ist neben dem Dom wohl das markanteste Bauwerk der Salzburger Altstadt. An dieser Stelle stand seit ca. 1120 ein Bischofshof. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden das Gebäude mehrmals umgebaut. Die bestehende Anlage geht auf Fürsterzbischof Wolf Dietrich zurück, der den Neubau der Residenz um 1600 beginnen ließ. Unter ihm entstanden der Trakt am Residenz- und Domplatz mit dem Carabinierisaal, der Verbindungsbau zur Franziskanerkirche mit den westlichen Arkaden, welche die Franziskanergasse überspannen, sowie die sogenannte "Dietrichsruh".
Die Trakte gegen den Alten Markt und die Churfürstenstraße (Toskanatrakt) und der Residenzplatztrakt wurden unter Erzbischof Markus Sittikus begonnen.
Aber erst der Nachfolger von Markus Sittikus, konnte diesen Teil fertigstellen lassen.
Unter Fürsterzbischof Guidobald Graf Thun (1654 - 1668) wurde der Haupttrakt um ein Stockwerk erhöht, um die Residenz optisch an den Dom anzugleichen. Um 1710 ließ Fürsterzbischof Franz Anton Harrach die Fassade des Hauptbaus nach Entwurf von Johann Lucas von Hildebrandt erneuern.
Fürsterzbischof Hieronymus ColloredoName plante den frühklassizistischen Neubau der westlichen Trakte. Er konnte aber nur den Um- und Neubau des Toskanatrakts verwirklichen.
Die vorgesehene Schleifung der Franziskanerkirche und Teile der "Dietrichsruh" wurde aber aus Kostengründen nicht verwirklicht.
Bis zur Säkularisierung des geistlichen Fürstentums diente die Residenz meist als Sitz der Fürsterzbischöfe von Salzburg.
Im 19. Jahrhundert; war die Residenz zeitweise Wohnsitz von Mitgliedern des Kaiserhauses und der Linie Habsburg-Toskana.
Heute enthält sie die Gemäldesammlung "Residenzgalerie" und wird von der Universität Salzburg genutzt.
Öffnungszeiten 2007:
Täglich 10-17 Uhr (letzter Einlass 30 Min. zuvor)
Geschlossen: 8.3.-14.4., 24.12.
Rundgang mit Audio Guide.
Bei Veranstaltungen keine Besichtigungsmöglichkeit!
Führungen: nach Vereinbarung.





