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Festung Hohensalzburg - Die Rosspforte

Der Schlangengang endet im Süden an der Rosspforte. Hier war der südöstliche Eckpfeiler der mittelalterlichen Ringmauer.

Die Rosspforte wurde um 1500 als freistehender, viergeschossiger Torturm erbaut. Über dem Tor sind in drei Reihen Geschützscharten und ein breiter Wurferker.

Die vielen Tore und Pforten innerhalb und außerhalb der Mauern dienten dazu, den Feind möglichst lange aufzuhalten, damit man ihn von den umliegenden Mauern unter Feuer nehmen konnte.

An der Rosspforte ist ein keltischer Steinkopf eingemauert. Das Original befindet sich heute im Salzburger Museum (früher SMCA). Ebenfalls an der Rosspforte ist ein Marmorrelief mit einer Kreuzigungsszene aus dem Jahr 1500 angebracht.

Im Inneren der Rosspforte findet man ein langes getrepptes Tonnengewölbe mit Stichkappen.