Festungsberg - Details - Festung Hohensalzburg - Burgen und Schlösser - Sehenswürdigkeiten - Salzburg-Rundgang

Festung Hohensalzburg - Der Festungsberg

Stephantom, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Den Aufstieg zur Festung Hohensalzburg kann man auf zwei Arten bewältigen, einerseits mit der Festungsbahn oder andererseits zu Fuß. Da der Weg nicht lang und auch nicht allzu steil ist, sollte man, wenn man einigermaßen gut zu Fuß ist, den "klassischen" Weg zur Festung beschreiten.

Vom Kapitelplatz aus führt die Festungsgasse vorbei am St. Peters-Friedhof, der Festungsbahn und dem Stieglkeller entlang der stadtseitigen Wehrmauer zum Lodron-Bogen. Am Lodron-Bogen teilt sich der Weg. Der eine führt bis zur sogenannten "Katze", einer Bastei mit dem Wappen von Max Gandolf von Kuenburg (1635) und dem Schartentor. Der andere Weg führt vom Lodron-Bogen in einer scharfen Rechtskurve steil zur Festung.

Der Lodron-Bogen ist der erste Sperrbogen. Er wurde 1642 erbaut und trägt oberhalb der Durchfahrt das Wappen von Erzbischof Paris Lodron, den Löwen mit dem "Brezelschweif".

Eine getreppte Wehrmauer führt vom Lodron-Bogen zum Keutschacher-Bogen, dem zweiten Sperrbogen. Dieser viergeschossige Torbau trägt ein Walmdach und hat an seiner Innenseite eine Wappentafel des Leonhard von Keutschach mit der Bauinschrift von 1513. Von hier aus führt der Weg unterhalb der 30 Meter hohen Kuenburgbasteivorbei zum Bürgermeistertor, dem dritten Sperrbogen. Dieses um 1500 erbaute Bürgermeistertor hat beiderseits getreppte Kettenlöcher. Sie zeigen, dass hier früher eine Zugbrücke war.

An der Durchfahrt und dem inneren Portal findet man eine Wappentafel von Paris Lodron mit der Bauinschrift 1644.