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Salzburger Festspiele - Die Felsenreitschule

In zwei glatt gearbeiteten, im rechten Winkel zueinander stehenden Wänden des Mönchsbergs im Festspielbezirk der Salzburger Altstadt ist die Kulisse der Felsenreitschule hineingehauen.

Die dreigeschossigen, flachbogigen Arkaden dürften nach einer Idee von Fischer von Erlach 1693 herausgebrochen und dann ausgestaltet worden sein. Das geschah unter Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein.
Der Platz der Felsenreitschule war eigentlich ein aufgelassener Steinbruch, der durch die Arbeiten am Dom entstanden war. Graf von Thun und Hohenstein ließ dann diese dreigeschossigen Galerien aushauen, um den Zuschauern von Reiterspielen und Tierkämpfen genügend Platz zu bieten.

Heute ist die Felsenreitschule als Festspielstätte bekannt. Zur Zeit von Hugo von Hofmannsthal wurde hier die "Fauststadt" berühmt, die Clemens Holzmeister für Max Reinhardt zur Aufführung des berühmten Goethe-Dramas gebaut hatte.

Zum ersten Mal wurde dieser Teil der Festspielhäuser im Jahr 1926 genutzt, damals führte Max Reinhardt ein Stück der Salzburger Festspiele auf.

Im Winter 2010/11 wurde die bewegliche Überdachung der Felsenreitschule komplett erneuert, da diese schon seit 1994 nicht mehr verwendet werden konnte.

Lageplan und Routenplaner zur Felsenreitschule:

Felsenreitschule
Toscaninihof
5020 Salzburg

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