Die Zauberflöte - Seine Werke - Mozart - Kunst & Kultur - Salzburg-Rundgang

Wolfgang Amadeus Mozart - seine Werke - Die Zauberflöte

Charaktere:
Tamino, Prinz - Tenor
Pamina, Prinzessin - Sopran
Papageno, Vogelfänger - Bariton
Königin der Nacht - Sopran
Sarastro, Priesterkönig - Bass
Monostratos - Tenor
Papagena - Sopran

Handlung:
"Die Zauberflöte" war die letzte Oper von Wolfgang Amadeus und galt viele Jahre lang als absoluter Höhepunkt der Salzburger Festspiele. Mozart arbeitete daran bis wenige Monate vor seinem Tod. Der Text stammt von Emanuel Schikaneder.

Dieses Werk ist stark beeinflußt von den Idealen der Freimaurer und der Französischen Revolution.

Am Beginn dieses Werkes wird Prinz Tamino in einem Ägypten der Fantasie von einer Riesenschlange angegriffen. Er hat keine Chance gegen sie und das Untier möchte ihn töten. Doch plötzlich erscheinen drei Frauen, die die Schlange vernichten, woraufhin Tamino in eine lange Ohnmacht fällt. Als er wieder erwacht, sieht er vor sich einen Knaben  mit bunten Federn am Leib. Er nennt sich Vogelfänger Papageno und prahlt damit, die Schlange umgebracht zu haben.

Doch die drei Damen kehren zurück und legen Papageno für seine Lügen ein Schloss an sein Mundwerk. Sie gehen zu Tamino und sagen ihm, dass sie die Botinnen der Königin der Nacht seien. Die Königin hatte den Befehl erteilt, dass Tamino ihre Tochter Pamina, die vom Sonnenpriester Sarastro entführt worden war, wieder befreien sollte. Damit er weiß wie Pamina aussieht, geben sie ihm ein Bild von ihr und Tamino verliebt sich sogleich in sie. Als besondere Waffe erhält Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein magisches Glockenspiel.

Pamino versucht inzwischen, auf eigene Faust aus Sarastros Palast zu entkommen, doch ihre Flucht wird vom Mohren Monostratus vereitelt, denn er stellt der schönen Prinzessin nach. Papageno, der als erster im Palast ankommt, steht Monostratos auf einmal gegenüber, aber jeder von ihnen hält den anderen für den Teufel. Also flieht Papageno, kommt daraufhin aber wieder zurück und kündigt der Prinzessin an, dass Tamino herkommen wird und sie rettet.

Tamino ist zu dieser Zeit schon im "Hain mit den drei Tempeln". Aus einem dieser Tempel, dem Tempel der Wahrheit, tritt ein Priester heraus und erklärt dem Prinzen, dass nicht der Sonnenpriester Sarastro etwas Böses im Schild führe, sondern die Königin der Nacht.

Nachdem Papageno bei der Prinzessin war und den Palast wieder verlassen möchte, wird er von Monostratos verfolgt, doch der Vogelfänger benutzt sein Glockenspiel, wodurch der Mohr tanzen muss. Danach sieht man Sarastro auf die Bühne kommen. Pamina wirft sich ihm zu Füßen und fleht ihn um Gnade an. Monostratos kommt mit Tamino im Schlepptau herein, allerdings bekommt er als "Belohnung" nur 77 Schläge auf die Fußsohlen. Sarastro erzählt Tamino nun, dass er Pamina nur geraubt hatte, weil sie schon immer für Tamino bestimmt sei und er sie aus dem Bannkreis der Königin der Nacht entziehen wollte.

Damit Tamino sich der Prinzessin aber als würdig erweist, muss er zuerst in den Tempel der Prüfungen. Die erste Aufgabe ist, ein Schweigegebot abzulegen, was sich als sehr schwierig für Papageno erweist.

Während der Prinz noch seine Prüfungen zu bestehen versucht, nähert sich Monostratos der schlafenden Pamina. Die Königin der Nacht erscheint und befiehlt ihrer schlafenden Tochter, Sarastro zu töten. Der Grund für diesen Wunsch ist, dass sarastro den siebenfachen Sonnenkreis besitzt, der ihm sogar Macht über die Königin der Nacht verleiht. Würde Pamina sich weigern, verstößt die Königin ihr eigenes Kind.

Monostratos belauscht dies alles und droht Pamina zu töten, falls sie sich ihm nicht hingibt. Sarastro fällt dem Mohren in den Arm und rettet Pamina. Er verkündet ihr, dass man in "diesen heiligen Hallen" keine Rache hegt.

Für Tamino und Papageno gehen die Prüfungen weiter. Papageno sollte immer noch schweigen, plappert jedoch wie immer. Ein altes Weib erscheint Papageno und meint, sie wäre sein "Weibchen".

Als Pamina erscheint, deutet sie Taminos Schweigen als Ablehnung und ist völlig verzweifelt. Ein Priester verkündet Papageno, dass er bei den Prüfungen durchgefallen sei. Diesem jedoch steht der Sinn sowieso nach anderem. Sein Glockenspiel lockt wieder das alte Weib herbei. Vor die Wahl gestellt, diese zu heiraten oder für immer im Gefängnis zu bleiben, entschließt sich Papageno für die Ehe. Da verwandelt sich das alte Weib in die schöne Papagena. Doch werden beide wieder getrennt.

Pamina will sich aus Kummer töten. Doch wird ihr im letzten Moment gesagt, daß Tamino sie liebt und nur wegen ihr gerade eine Prüfung zu bestehen versucht. Auch Papageno will seinem Leben ein Ende machen. Auf einen Rat hin ruft er jedoch seine Papagena mit dem Glockenspiel herbei. Jetzt ist für ihn sein Glück vollkommen.

Tamino darf Pamina wiedersehen und muß dann zur letzten Prüfung. Mit Pamina und der Zauberflöte muß er durch Feuer und Wasser zum Tempel. Auch diese Prüfung gelingt.

Die Königin der Nacht will im Bunde mit dem Mohren Monostratos und ihren drei Damen den Tempel überfallen und Sarastro töten. Doch der Anschlag misslingt und unter Donner und Blitz müssen die bösen Mächte fliehen. Der Triumph des Guten und des Lichts ist vollkommen.