Auf Mozarts Spuren - Zauberflötenhäuschen

Das Zauberflötenhäuschen befindet sich im Garten der Stiftung Mozarteum der Schwarzstraße 26/28. Im "Bastionsgarten" hinter dem Mozarteum steht das "Zauberflötenhäuschen", in dem Mozart Teile der "Zauberflöte " (KV 620) komponiert haben soll.

Der kleine Holzpavillon stand ursprünglich in einem Garten neben dem "Freihaustheater" (Theater auf der Wieden) in Wien, in dem "Die Zauberflöte" am 30. September uraufgeführt wurde.

Nach einer bekannten Legende soll der Librettist Emanuel Schikaneder Mozart hier festgehalten haben, um die zeitgerechte Fertigstellung der "Zauberflöte" zu sichern. Einer anderen Anekdote zufolge soll Mozart sich hier mit den Sängern getroffen haben und Teile der neuen Oper geprobt haben.

Nach dem Verkauf des Grundstücks auf dem das Häuschen stand, schenkte Fürst Starhemberg 1873 das "Zauberflötenhäuschen" der Internationalen Mozart-Stiftung.

1874 wurde der kleine Pavillon vorläufig im Zwerglgarten (Schloß Mirabell) wieder-errichtet, von wo es 1877 auf den Kapuzinerberg verlegt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der durch die Bombenangriffe nötig gewordenen Restaurierung wurde das "Zauberflötenhäuschen" an seinen heutigen Standort gebracht, wo es während der Sommermonate Juli/August im Rahmen der Führungen durch das Mozarteum besichtigt werden kann.

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