Auf Mozarts Spuren - Das Mozarteum

Die "Internationale Stiftung Mozarteum" in der Schwarzstraße 26 bis 28 wurde am 20. September 1880 ins Leben gerufen. Sie entstand in der Nachfolge des 1841 gegründeten "Dom-Musik Vereins und Mozarteum".

Ziel der Stiftung war und ist "die Pflege und Förderung der Tonkunst und der Mozart-Verehrung", außerdem ist man für die Verwaltung und Erhaltung der Mozartgedenkstätten in Salzburg und St. Gilgen zuständig.

Zwischen 1910 - 1914 ließ die Stiftung dann das sogenannte "Mozarteum" nach den Plänen des Architekten Richard Berndl im Münchner Jugendstil erbauen. Das "Mozarteum" in der Schwarzstraße umfaßt Schul- und Verwaltungsräume, eine Bibliothek, zwei Konzertsäle und das Zentralinstitut für Mozartforschung.

Prunkstück ist neben den Konzertsälen aber vor allem die Jugendstil-Bibliothek im ersten Stock, die unter anderem Musik- und Briefautographe der Familie Mozart, Erst- und Frühdrucke und eine spezielle "Bibliotheca Mozartiana" (mit über 12.000 Bänden) enthält.

Im "Großen Saal" (800 Plätze - Schwarzstraße 28) finden die meisten Konzerte der "Internationalen Stiftung Mozarteum" und die Mozart-Matineen der Salzburger Festspiele statt.

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