Mozartdenkmal - Auf Mozarts Spuren - Mozart - Kunst & Kultur - Salzburg-Rundgang
 

Andreas Praefcke, Wikimedia, CC BY 3.0

Auf Mozarts Spuren - Das Mozartdenkmal

Andreas Praefcke, Wikimedia, CC BY 3.0

Am 4. September 1842 wurde eine Bronzestatue Wolfgang Amadeus Mozarts auf dem Mozartplatz in der Altstadt enthüllt. Auf der Platz selbst, der Mozartplatz, wurde nach dem Genius loci benannt, der frühere Name lautete "Michaelerplatz".

Bereits 1835 wurde in Salzburg darüber diskutiert, ob man dem Komponisten ein Denkmal in seiner Geburtsstadt errichten sollte. Diese Idee stammt von Sigmund von Koflern und dem Schriftsteller Julius Schilling.

Obwohl manche Menschen sich gegen diese Ehrung auflehnten, trafen nach einem Spendenaufruf große Mengen an Geld für die Statue ein. An der Umsetzung dieser Idee war Franz edler von Hilleprandt beteiligt.

Mit der eigentlichen Umsetzung wurde Ludwig von Schwanthaler beauftragt, gegossen wurde die Statue von Johann Baptist Stiglmaier. 

Früher befand sich an dieser Stelle der Michaelerbrunnen, doch dieser wurde entfernt. Dann tätigte man Fundamentschachtungen, wobei römische Mosaike mit der lateinischen Aufschrift "Hier wohnt das Glück" gefunden wurden. Der Mozartplatz ist also eines der ältesten Siiedlungsgebiete der Stadt Salzburg.

Die Enthüllung der Statue fand im Beisein von zwei Söhnen Mozarts statt: Karl Thomas Mozart und Granz Xaver Wolfgang Mozart, der zu Ehren seines Vaters eine Festkantate komponiert hatte, statt. Wolfgangs Frau Constanze starb leider ein halbes Jahr vor der Enthüllungsfeier.

2005 reinigte die Restauratorin Cornelia Höhne die Statue, damit sie im Mozartjahr 2006 wieder in vollem Glanz erscheinen konnte.