Schrattenbach - Geschichte - Salzburg-Rundgang

Salzburg - Geschichte: Erzbischof Sigismund von Schrattenbach

Erzbischof Sigismund III. Christoph von Schrattenbach regierte von 1753 bis 1771 über Salzburg. Er blieb den Menschen bis heute vor allem durch die Förderung der Familie Mozart in Erinnerung. Leopold Mozart kam während seiner Amtszeit aus Augsburg nach Salzburg und wurde als Musiker in der erzbischöflichen Hofkapelle angestellt. Er stieg hier zum Kapellmeister und Hofkomponisten auf. Auch Leopold Mozarts Sohn, das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart wurde von Schrattenbach im zarten Alter von 14 Jahren zum Hofkapellmeister gemacht.

Die Freigiebigkeit, die Graf Schrattenbach nicht nur den Mozarts gegenüber an den Tag legte, führte dazu, dass das Land am Ende seiner Herrschaftszeit hochverschuldet war. Allerdings konnte man später an allen möglichen Orten in den fürsterzbischöflichen Gemächern Geld, insgesamt mehr als 200.000 Gulden, die Schrattenbach sich zur Seite gelegt hatte.

Er schaffte es aber auch, den Weg in den Salzburger Stadtteil Riedenburg und den Vorort Maxglan wesentlich zu verkürzen, indem er das Neutor, das uns heute als Sigmundstor bekannt ist, errichten ließ.