Christianisierung - Geschichte - Salzburg-Rundgang

Salzburg - Geschichte: Die Christianisierung

Im Zuge der bayrischen Besiedlung des Salzburger Raumes kam es auch zur Christianisierung des Landes.

Der fränkische Missionar Rupert erhielt vom Bayernherzog Theodo die Reste der alten Römerstadt Juvavum zum Geschenk. Er errichtete hier am Beginn des 8. Jhdt. das Kloster St. Peter. Dieses wurde zum Zentrum der Christianisierung. Außerdem gründete er am Nonnberg ein Frauenkloster. Seine Nichte Erentrudis war dort die erste Äbtissin. Das Kloster Nonnberg ist heute das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen.

Unter Ruperts Nachfolgern als Bischof ragt in Anbetracht der Christianisierung vor allem Virgil hervor. Unter Virgils Regierung wurde Salzburg zu einem künstlerischen und kulturellen Zentrum im Ostalpenraum. Er ließ den ersten großen Salzburger Dom errichten und gründete das Kloster Mattsee.

Unter Kaiser Karl dem Großen wurde Bischof Arno 798 zum Erzbischof erhoben und Salzburg damit zur Metropole der bayrischen Kirchenprovinz gemacht. Aufgrund der ausgedehnten Grundherrschaft war auch die weltliche Macht der Salzburger Erzbischöfe bereits stark ausgeprägt.