19. Jahrhundert - Geschichte - Salzburg-Rundgang

Salzburg - Geschichte: Das 19. Jahrhundert

Nachdem Salzburg im Wiener Kongress der Habsburgermonarchie zugeschlagen wurde, war es lange Zeit kein eigenständiges Kronland, sondern lediglich einer von fünf Kreisbezirken des Herzogtums Oberösterreich.

Erst 1850 wurde Salzburg dann zu einem eigenen Kronland erhoben. Langsam begann sich das vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Land zu industrialisieren. Den eigentlichen wirtschaftlichen Aufschwung verdankt Salzburg aber seiner historischen Bedeutung und landschaftlichen Schönheit.

Der beginnende Fremdenverkehr brachte Devisen ins Land. Vor allem die Landeshauptstadt und das Weltbad Gastein zogen zahlungskräftige Gäste aus nah und fern an.

Im Jahr 1860 wurde Salzburg an die Westbahn angebunden. Circa eineinhalb Jahre später erfolgte die Errichtung der Giselabahn zwischen Salzburg und Zell am See. Dadurch wurde es leichter, die innergebirg liegenden Gebiete zu entdecken.

Nach besserer Erforschung und durch neues Wissen verloren die Berge, die in vielen Sagen als sehr schrecklich und als Heim grausamer Gestalten bekannt waren, ihren Schrecken. So begannen Touristen aus aller Welt wegen der schönen Berglandschaft nach Salzburg zu reisen und hier Urlaub zu machen. Die Saisonstadt Salzburg hatte den Grundstein für die Festspielstadt gelegt.