Weihnachtskrippe - Weihnachten in Salzburg - Brauchtum - Salzburg-Rundgang
 

Weihnachten in Salzburg - Die Weihnachtskrippe

Die Weihnachtskrippe ist ein Schaubild des Adventgeschehens, aber auch ein Abbild der Lebenssituation in den Gebirgstälern. Jede Kirche, die auf sich hält, stellt in der Weihnachtszeit ihre Krippe zur Schau. Hier kann man oft jahrhundertealte, feinst geschnitzte Figuren bewundern, ganze Städte und Landschaften, eine kleine Welt aus Holz und Pappmaché.

Es lohnt sich, im Advent von Kirche zu Kirche zu wandern und die verschiedenen Ausstellungen zu vergleichen. Die schönste Ausstellung verschiedenster Weihnachtskrippen ist jedes Jahr im Salzburg Museum zu bewundern.

Bis eine Woche nach dem Dreikönigsfest bleibt die Krippe stehen, und beinahe jeden Tag kommen neue Figuren dazu.

Ist dann das Szenario aus Heiligen, Tieren, Hirten und Königen komplett, verschwindet es wieder für ein Jahr im Depot.

Auch beinahe jede Familie besitzt ihre eigene Weihnachtskrippe. Das Jahr über liegen die Figuren wohlverpackt in einer Schachtel - aber in der ersten Adventwoche werden Schafe, Ochs und Esel, Hirten und Heilige Familie ausgepackt. Kleinen Bauernhöfen gleichen die Hauskrippen, und alles, was ein Bauernhof braucht, gibt es auch hier. Aber eben klitzeklein! Winzige Rechen und Sensen stehen im Hof, kleine Leintücher, sogar Wäscheleinen und Klammern im Zwergenformat kann man sehen. Pferd und Wagen warten, daneben ein Hackstock mit winzigen Holzscheiten und einer passenden Axt. Und inmitten des Stalles steht die leere Futterkrippe - denn das Jesukind wird traditionell erst am Heiligen Abend in sein Bett aus Stroh gelegt.