Kasermandlgehen - Brauchtum im Jahreskreis - Brauchtum - Salzburg-Rundgang

Brauchtum im Jahreskreis - Das Kasermandlgehen

Nachdem auf den Almen im Lungau der Almabtrieb stattgefunden hat, zieht laut einer Sage das sogenannte "Kasermandl" am Martinitag, dem 11. November, auf einer verlassenen Alm ein. Es ist ein Berggeist, das zu allerlei Schabernack aufgelegt ist und auf seiner Alm nicht gestört werden möchte. Bei einer Störung kann der kleine Geist nämlich sehr ungemütlich werden und spielt Streiche. Das Kasermandl bleibt bis zum 23. April, dem Georgitag, auf der Alm, danach können die Besitzer wieder dorthin zurückkehren.

Den Lungauer Kindern macht es großen Spaß, sich selbst als Kasermandl zu verkleiden und dabei Glocken und selbstgebastelte Laternen zu tragen. Dann gehen sie von Haus zu Haus und bitten die Bewohner um Süßigkeiten. Als Dank dafür sagen sie Sprüche auf oder singen Lieder.