Brauchtum im Jahreskreis - Der Georgiritt.
Um den Segen Gottes und den Schutz des Hl. Georg für Roß und Reiter zu erbitten, findet in vielen Orten im Salzburger Land der sogenannte Georgiritt statt.
Der Heilige, gerne als Drachentöter mit Lindwurm dargestellt, ist unter anderem der Schutzpatron von Roß und Reiter.
In der Landeshauptstadt reitet die Bürgergarde in historischen Uniformen auf geschmückten Pferden den Festungsberg nach Hohensalzburg hinauf. Vor der Kirche St. Georg werden die Pferde gesegnet, für die Reiter gibt es einen Umtrunk.
Für die bäuerliche Bevölkerung ist der Namenstag des Hl. Georg, der 23. April, ein wichtiger Tag: an diesem Datum beginnt die Weidezeit.
Georgi ist auch der Tag, an dem das Kasermandl die Alm verläßt und die Tiere wieder auf die Hochweiden getrieben werden dürfen.





