Salzburg - Geschichte: Erzbischof Sigismund von Schrattenbach

Erzbischof Sigismund von Schrattenbach (1753-1771) bleibt der Nachwelt vor allem als Förderer der Familie Mozart in Erinnerung. In seinem Gefolge soll Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus, aus Augsburg nach Salzburg gekommen und hier zum Kapellmeister und Hofkomponisten aufgestiegen sein. Auch der genius loci, Wolfgang Amadeus Mozart, wurde vom Erzbischof bereits im Alter von 14 Jahren zum Hofkapellmeister bestellt.

Die Freigiebigkeit, die Graf Schrattenbach nicht nur den Mozarts gegenüber an den Tag legte, führte dazu, dass das Land am Ende seiner Herrschaftszeit hochverschuldet war. Dafür fand man in den fürsterzbischöflichen Gemächern, an allen möglichen Orten verstreut, mehr als 200.000 Gulden, die sich der Erzbischof zur Seite gelegt hatte.

Doch nicht nur ein Loch im Geldbeutel des Landes, auch eines im Mönchsberg war Schrattenbach zu verdanken.

Während seiner Amtszeit wurde das Neutor, heute Sigmundstor benannt, errichtet und damit der Weg in den Stadtteil Riedenburg und den Vorort Maxglan wesentlich verkürzt.

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