Salzburg - Geschichte: Das 20. Jahrhundert.
Mit dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie wurde Salzburg ein Bundesland der neuen Republik Österreich. In der ersten Republik litt Salzburg besonders unter Wirtschaftskrisen und Inflation. Auch in Salzburg gab es im Bürgerkriegsjahr 1934 bewaffnete Auseinandersetzungen. Diese waren jedoch nicht so gravierend wie jene in Wien.
Durch Großprojekte wie den Bau der Glocknerstraße wollte Landeshauptmann Rehrl das Land in einen wirtschaftlichen Wiederaufschwung führen.
Mit dem Anschluß Österreichs an Hitlerdeutschland endete die erste Republik, und Salzburg wurde ein Gau der Ostmark.
Diese Zeit hinterließ auch in Salzburg schreckliche Spuren. Deportationen, Kriegsgefangene, gefallene Salzburger Soldaten an allen Fronten. Ein Ausdruck für den Schrecken dieser Zeit war der durch eine Fliegerbombe zerstörte Dom.
Mit Kriegsende wurde Salzburg Hauptquartier der US-Army. Damit wurde Salzburg zur Hauptstadt des "Goldenen Westens". Der Wirtschaftsaufschwung kam hier schneller und massiver als anderswo in Österreich.
Die zweite Republik brachte Salzburg eine Blüte wie nie zuvor. Die Stadt wuchs und wurde als Festspiel- und Mozartstadt in der ganzen Welt berühmt.





